In der körperorientierten Psychotherapie nutzen wir körperorientierte Verfahren wie Bewegung, Atmung, Berührung, um Erwachsene und Kinder in ihrem persönlichen Entwicklungsprozess zu unterstützen und begleiten. Die Grundlage bildet ein bindungsorientierter humanistischer Ansatz der Körperpsychotherapie unter Berücksichtigung der heutigen Ergebnisse der Gehirn-, Bindungs- und Traumaforschung.

 In dem Ansatz von G. Downing werden die aktuellen Ergebnisse der Säuglingforschung berücksichtigt.

Es geht dabei um das Erkunden von Körperempfindungen und Bewegungsimpulsen, die Arbeit mit der Atmung spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele dieser Techniken sind sanft und behutsam und erfordern keinen direkten Körperkontakt. Diese Körperbezogenen Techniken werden in den verbalen Kontext der Therapie integriert.

 

Die Themenschwerpunkte in der Körperpsychotherapie sind:

• Förderung von Körperempfindungen und der Wahrnehmung von eigenen Bedürfnissen

• Aufbau und Verbesserung der Kontakt- und Bindungsfähigkeit zu sich selbst

• Förderung einer annehmenden und liebevollen Selbstbeziehung zum eigenen Körper

• Unterstützung der körperlichen und emotionalen Ausdrucksfähigkeit

• Vertiefung von Gefühlsprozessen sowie Begrenzung und Regulierung von negativen Affekten

• Aktivierung von Ressourcenerleben

• Verankerung erarbeiteter Lösungsschritte über den Körper

 

Die körperorientierte Psychotherapie ist ein eigenständiges Therapieverfahren, eignet sich aber auch als Ergänzung zu einer psychotherapeutischen Behandlung.

Körperorientierte Traumatherapie ( G. Downing )

 

schwere Geburtserfahrungen (Kaiserschnitt, Trennung vom Kind, Fehl- oder Todgeburten), schwere medizinische Eingriffe (Invasivmedizin), 

• Stabilisierung durch Ressourcenmobilisierung 

• Traumabearbeitung

• Integration, Trauer und Neubeginn

Körperorientierte Psychotherapie